Die EibeDie EicheDie Linde Der Ginkgo


Die Eibe: Die Hüterin der Zeit
Botanischer Name: Taxus baccata
Verbreitung: Europa, Nordafrika, Westasien
Ältestes lebendes Exemplar: Die Fortingall-Eibe in der schottischen Grafschaft Pertshire.
Sie ist mindestens 5000 möglicherweise sogar 7000 Jahre alt.
Von frühen indoeuropäischen Völkern, z.B.keltischen und nordischen Stämmen, als heilig verehrt. Sie galt bei vielen alten Völkern als unsterblich und als Symbol des ewigen Lebens.



Die Eiche: Der Geist des Waldes
Botanischer Name: Quercus robur
Verbreitung: In ganz Europa, von Irland im Westen bis Kleinasien im Osten. Im Süden
Bis zur Mittelmeerküste des westlichen Nordafrika.
Ältestes lebendes Exemplar: Größter Stammumfang wahrscheinlich die Bowthorpe-Eiche
In Lincolnshire, England mit 12,7m. Die alteste wahrscheinlich die Königliche Eiche
In Nordskoven, Dänemark sie soll ca. 2000 Jahre alt sein.
Von den alten nordischen, germanischen und keltischen Völkern als heilig verehrt, ebenso
Von den Griechen und Römern. Einige einzelne Bäume wurden zu Kultstätten.
Die alten europäischen Völker assoziierten den Baum mit den Göttern des Donners und des
Blitzes und der Fruchtbarkeit. Einzlene Exemplare wie die Major Oak im Sherwood Forest sind auch mit legendären Personen , wie z.B. Robin Hood, verbunden.
Das Eichenlaub zum Beispiel ist Nahrungsgrundlage für viele Insekten. Mit ca. 500 Arten
Sind es mehr als bei anderen Bäumen.

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Die Linde: Der Baum des Drachen
Botanischer Name: Tilia cordata (Winterlinde)
Tilia platyphyllos (Sommerlinde)
Verbreitung: Beide Arten kommen in ganz Europa vor, von Teilen der britischen Inseln
Und Nordspanien im Westen bis nach Sibirien und Kleinasien im Osten
Ältestes lebendes Exemplar: Größter Einzelstamm Linde in Staffelstein, Bayern mit einem
Umfang von 24m.
Älteste im Arboretum von Westonbirt in Gloucestershire, Großbritannien wurde auf
6000 Jahre bestimmt.
In der alten europäischen Folklore als weiblich angesehen, in der germanischen
Mythologie mit den Drachen verbunden;
Literarische Assoziationen zur romantischen Liebe.
Ost-und nordeuropäische Völker Verbindeten sie mit der Fruchtbarkeit.


Süsse Medizin:
Linden bringen im Frühsommer massenhaft süß duftende Blüten hervor,
die für heilkräftige Tees und Geschmacksstoffe für Süßigkeiten und Liköre verwendet werden.
Früher wurde Lindenblütentee verabreicht bei Schlaganfall, Schwindel und Herzrasen.
In der Aromatherapie wird Lindenblütenöl zur Behandlung von Migräne, Stress,
und Schlaflosigkeit eingesetzt.

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Der Ginkgo: Der Dinosaurierbaum
Botanischer Name: Ginkgo biloba
In China soll es noch einige Bäume in freier Natur geben zwischen den
Provinzen Zhejiang und Anwhei. Weltweit als Ziergehölz kultviert.
Der höchste Ginkgobaum steht auf dem Gelände des Yon-Mun-Tempels
In Südkorea er ist über 60m hoch und ist ca. 1300 Jahre alt.
Von Buddhisten in China und Korea verehrt.
In der Internationalen Roten Liste Bedrohter Bäume als Stark gefährdet ausgewiesen.
Als Gedächtnisbaum wurde er deswegen benannt weil Extrakte aus Ginkgoblättern
Die Hirntätigkeit bei älteren Menschen mit Gedächtnisstörungen verbessert.


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